Tierschutzverein f. d. Kreis Olpe e.V

Einladung

Hiermit möchten wir Sie ganz herzlich zu unserer diesjährigen
Nikolausfeier im Tierheim Olpe einladen.
Wann: 01.12.2019
Wo: im Tierheim Olpe
Von: 11:00 - 17:00 Uhr

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wir freuen uns auf nette Gespräche, fröhliches Beisammensein und einen regen Austausch zum Thema Tierschutz.

Wir freuen uns auf Sie!



Der Vorstand und die Mitarbeiter des Tierschutzvereins Olpe e.V.

Da läuft ein Hund allein umher....

Seitdem immer mehr Hunde nach Deutschland kommen, die nicht optimal geprägt sind, passiert es immer öfter, dass ein sogenannter Angsthund entläuft. Angsthunde haben große Furcht vor fremden Menschen und Umweltreizen. Da die Furcht sich bis zur Panik steigern kann, versuchen solche Hunde in entsprechenden Situationen mit allen ihnen gebotenen Kräften zu entkommen. Neben ganz viel Umsicht ist die Sicherung mit reißfester Leine und vor allem einem Sicherheitsgeschirr daher ein absolutes Muss bei einem Angsthund! Denn einmal auf der Flucht, lassen sich solche Hunde kaum wieder einfangen. Durch die Angst blockiert nehmen sie ihren Besitzer in der Regel nicht mehr wahr, schon mal gar nicht dann, wenn der Hund erst kurze Zeit im neuen Zuhause ist und sich noch keine Bindung entwickelt hat! Im Glauben, einen panischen Hund einfangen zu können, wird immer wieder von wohlmeinenden Menschen versucht, das Tier anzulocken oder gar mit hinterher laufen habhaft zu werden. Das ist das Falscheste, was man tun kann und verschlimmert die Situation immer mehr!!! Das Einfangen eines Hundes, der in seiner Angst niemandem traut, braucht Erfahrung und die nötigen Hilfsmittel und ist daher Profiarbeit!!! Wenn Sie einen Hund sichten, der scheu und offensichtlich herrenlos ist, wenden Sie sich an unseren Tierschutzverein oder direkt an die dogman -Tierhilfe (www.dogman-tierhilfe.de) ! Im aktuellen Fall der Hündin Life gelang das Einfangen nur mit Hilfe der dogman -Tierhilfe und einer Anwohnerin, die deren Instruktionen präzise umsetzte. Wir sind dankbar und froh, dass es bei Life so gut geklappt hat, denn sonst würde die Hündin immer noch in Lennestadt umherirren, und es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, bis dass ein Unglück ihr kurzes Leben beendet hätte!

Ihre Hilfe wird gebraucht

Die Herbstkätzchen sind da, und zwar vor allem die Kinder von wildlebenden Müttern. Damit diese sich nicht wie ihre Eltern als verwilderte und unkastrierte Tiere draussen durchschlagen müssen und die Katzenpopulation vergrößern, sollen die Kitten die Chance bekommen, ihr Leben behütet in einem richtigen Zuhause verbringen zu können. Eine Vermittlung der Kleinen klappt aber nur, wenn sie noch lernen, sich auf den Menschen einzulassen. Da die Kitten während der Prägezeit nur ihre menschenscheuen Mütter um sich hatten, sind Zweibeiner für sie erstmal keine Sozialpartner, sondern einfach nur angsteinflößend. Durch intensive Betreuung können sie aber die verpaßte Prägung nachholen, doch dafür brauchen wir Pflegestellen! Momentan haben wir viel zu wenige und suchen daher weitere Plätze, die Pflegestellen werden von uns in jeder Hinsicht unterstützt .Wenn Sie Interesse haben, aus kleinen Spuckies menschenbezogene Katzenkinder zu mache, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

AmazonSmile- wir sind dabei!

Ab sofort können Sie uns bei Ihrem Online- Einkauf unterstützen. Wenn Sie über smile.amazon.de ein smile-fähiges Produkt erwerben, werden 0,5% der Einkaufssumme an eine vom Kunden gewählte soziale Einrichtung gespendet. Sie müssen lediglich unter den Organisationen unseren Tierschutzverein (Tierschutzverein für den Kreis Olpe e.V.) auswählen, damit Ihre Spende an uns gehen kann. Wir würden uns freuen, wenn Sie bei Ihrem nächsten Einkauf an uns denken!

Hier können Sie mit Ihrem Einkauf uns unterstützen:
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Gebt Tierheimtieren eine 2. Chance

Im Kontakt mit unseren Besuchern erfahren wir einiges über deren Erfahrungen bei der Suche nach einem für sie passenden Tier. Es wäre heutzutage ein leichtes, sich einen Hund aus dem Internet zu kaufen. Man bräuchte keine persönlichen Fragen beantworten und schon gar nicht einen Tierschutzvertrag unterschreiben. Wer aber stattdessen in ein Tierheim geht, tut dies aus Überzeugung und in der Absicht, etwas Gutes zu tun. So zumindest erleben wir unsere Besucher und freuen uns darüber, daß sie zu uns kommen, sich beraten lassen und hoffentlich das für sie passende Tier finden. Umso unverständlicher ist es uns, dass es scheinbar keine Ausnahmeerscheinung mehr ist, wenn Interessenten von manchen Tierheimen oder Tierschutzorganisationen völlig willkürlich und unfair behandelt werden. Sei es, dass der Besucher von vorneherein dumm stehen gelassen oder gleich ganz abgekanzelt wird. Oder das ein vereinbarter Besuchstermin lapidar erst dann abgesagt wird, wenn die Besucher bereits von weit her angereist sind. Häufig passiert es wohl auch, dass ein Tier, für den sich ein Interessent entschieden hat, dann plötzlich an andere Leute vermittelt wurde. Wir verstehen unsere Mitstreiter (?) im Tierschutz da nicht!! Ja, die Arbeit im Tierschutz und damit der Umgang mit Menschen ist anstrengend und oft genug unerquicklich und frustrierend. Und es ist allzu menschlich, auch mal einen schlechten Tag zu haben. Wenn das aber dazu führt, die Besucher nur noch zu vergraulen, schadet es dem Ansehen des Tierschutzes und vor allem der Vermittlung der Tiere. Jedes Tier im Tierschutz sehnt sich nach einem neuen Zuhause, und keine Chance darauf darf einfach vertan werden. Deshalb unsere Bitte an alle, die bereits einmal schlechte Erfahrung im Tierschutz gemacht haben: versuchen Sie es in einem anderen Tierheim erneut, vielleicht wartet genau dort Ihr Tier schon lange auf Sie!

Tier vermisst?
Wer sein Haustier vermisst, sollte immer dran denken, auch im Tierheim Bescheid zu geben. Wir haben regelmässig unglückliche Besitzer am Telefon, die ihr Tier als vermisst melden. Neben der Beschreibung des Tieres und anderen wichtigen Angaben haben wir auch ein offenes Ohr für die Sorgen, die sich der Halter verständlicherweise macht und geben gerne Ratschläge, um das Tier wieder zu finden. Ein umherirrender Hund ist meistens wieder schnell zu Hause, nicht zuletzt deswegen, weil die meisten von ihnen gechipt und registriert sind. Bei den Katzen und erst recht bei den Kleintieren ist die Situation schwieriger, weil sie viel mehr Gefahren ausgesetzt sind. Umso mehr freuen wir uns, wenn wir die Nachricht bekommen, dass das Tier wieder zu Hause ist! Leider aber geben uns nur die wenigsten Besitzer Bescheid darüber, und so haben wir eine ziemlich lange Liste vermisster Tiere. Denken Sie doch bitte im Fall der Fälle daran, auch bei uns Entwarnung zu geben!

Gut zu wissen

Heutzutage ist es kein seltenes Bild mehr, wenn man auf Hunde trifft, die beim Gassigang einen Maulkorb tragen. Bei den Maulkörben gibt es unterschiedliche Anfertigungen, und natürlich wünscht sich der Hundehalter für seinen Vierbeiner ein möglichst angenehm zu tragendes Modell. Das scheint aus menschlicher Sicht ein Maulkorb aus weichem Material zu sein, und wenn das Modell (bzw. der Hund, der es trägt) dann auch irgendwie nicht so „gefährlich“ aussieht, sind die Bedürfnisse des Menschen erfüllt. Darum sieht man immer öfter Hunde mit schwarzen Nylonmaulkörben, mit denen das Maul des Hundes regelrecht zugeschnürt wird. Der Hund kann dann sein Maul nicht mehr öffnen und er kann nicht trinken. Vor allem aber kann er nicht hecheln, und daß kann nicht nur jetzt im Hochsommer lebensgefährlich für den Hund werden!!! Übrigens kann der Vierbeiner wegen des Nylonstoffs im Gesicht auch keine Mimik zeigen und somit ist der Kontakt zur Umwelt und vor allem zu Artgenossen von vorneherein gestört. Ein Nylonmaulkorb ist nur geeignet für kurze Momente wie beim Tierarzt, aber niemals für den alltäglichen Gebrauch!!!

Unterstützung für Dauerpflegestellen gesucht...

Einige Hunde aus dem Tierschutzverein Olpe haben es in ihrem bisherigen Leben nicht gut gehabt. Sie behalten entweder durch Unfälle, Mangelernährung oder Misshandlungen, vermutlich für den Rest ihres Lebens, dauerhafte, gesundheitliche Einschränkungen.

Eine, die es besonders hart getroffen hat, ist Ushy.

Die auffallend liebevolle 3-jährige Mischlingshündin aus Bulgarien, wurde im Alter von 15 bis 20 Tagen in einem Karton an der Straße ausgesetzt, wo Tierschützer sie fanden und retten konnten.

Ushy kam im Juli 2017 nach Deutschland. Sie wurde beim Tierarzt vorgestellt und aufgrund ihrer Lahmheit vorne links mit folgenden Ergebnissen geröngt:

Fast überall Spondylarthrosen im Bereich LWS-BWS, an beiden Ellenbogen Arthrose, hochgradige Dysplasie Hüftgelenk links, geringgradig vermehrte Sklerosierung der Bizepssehnenscheide im Schultergelenk. All diese Erkrankungen wurden vermutlich hervorgerufen durch ihre Mangelernährung mit Brot in den ersten Lebensmonaten. Die Tierschützer in Bulgarien tun was sie können, aber es fehlt einfach an Futtermitteln, insbesondere Welpenaufzuchtfutter.

Aufgrund dieser traurigen Diagnose war es nicht möglich, Ushy zu vermitteln. Auch die Aussichten auf eine Pflegestelle waren eher gering. Aber das liebe Mädchen hatte Glück. Sie fand ein neues Zuhause, wo sie von der ganzen Familie mehr als liebevoll umsorgt wird. Und auch der Kontakt zwischen Ushys Retterin Julia aus Bulgarien und der Pflegefamilie wird regelmäßig gepflegt und aufrecht erhalten. Die bulgarische Tierschützerin hat sich schon um viele Hunde gekümmert, aber Ushy hat sie ganz besonders ins Herz geschlossen. Sie ist sehr glücklich, dass es Ushy jetzt endlich gut angetroffen hat. Dabei werden von beiden Seiten auch immer wieder schöne Bilder ausgetauscht.

Ushy benötigt dauerhaft Schmerz- und Knorpelaufbaumedikamente und fährt ein- bis zweimal, je nach Zustand, zur Physiotherapie in die Nähe von Cobbenrode, wo sie auch ins Unterwasserlaufband geht, um die Muskulatur aufzubauen, ohne dass sie dabei Körpergewicht mittragen muss. Dies bedeutet für ihr Pflegefrauchen einen hohen zeitlichen Einsatz, der sich aber mehr als lohnt.

Ushy zeigt sich unendlich dankbar, sie genießt die liebevolle Zuwendung und Pflege in vollen Zügen und gibt sooo viel zurück.

Sanftmut auf vier Pfoten... sie hat einen Namen ... Ushy.

Für viele Tierfreunde ist es selbstverständlich geworden, Dinge für die Tierhaltung, die selber nicht mehr benötigt werden, dem Tierschutz zu schenken, anstatt die Dinge anderweitig zu entsorgen. Aufgrund dessen hat unser Tierheim in den letzten Jahren viele sehr nützliche Dinge bekommen, es mangelt seitdem z.B. nicht mehr an warmen Decken für Hunde und Kratzbäume für die Katzen. Wir sind sehr dankbar dafür, weil in einem Tierheim naturgemäß ein hoher Verschleiß besteht und wir dadurch immer bestens versorgt sind. Decken und Zubehör, wovon wir selber genug hatten, wurde stets an andere Tierschutzvereine weitergegeben. Vor allem unsere Kontakte in Ungarn, Bulgarien oder Rumänien haben davon profitieren können, weil es in diesen Ländern im Tierschutz tatsächlich an allem mangelt. Leider haben wir in unserem Tierheim aber nun ein logistisches Problem bekommen. Da wir mittlerweile fast täglich große Mengen an Sachspenden bekommen, sind wir derzeit bestens ausgestattet und lagern bereits große Mengen ein. Wer aber unser Tierheim kennt, der weiß, daß unsere Lagerungsmöglichkeiten sehr begrenzt sind. Wir haben schlicht keinen Platz mehr! Es kommt noch erschwerend hinzu, daß die Weitergabe der Sachspenden an andere Vereine kaum mehr möglich ist. Unsere Partner in Osteuropa benötigen immer vordringlicher Futter, sodaß die Fahrzeuge nach Osteuropa in der Regel bis unters Dach damit beladen werden. Nur wenn noch Platz übrig sein sollte, werden Decken und Zubehör zugeladen. Bei einer Extra- Fahrt, um Sachspenden nach Bulgarien oder Rumänien zu transportieren, wären die Kosten höher, als wenn diese Dinge in den dortigen Ländern gekauft würden…

Deshalb unsere Bitte an Sie: kontaktieren Sie uns im Vorfeld, wenn Sie etwas abzugeben haben und seien Sie bitte nicht gekränkt, wenn wir nicht mehr alles annehmen können! Vielleicht finden Sie übers Internet einen anderen Verein, der gerade diese Sachen gut gebrauchen kann!

Hund im Bett

Ob ein Hund mit im Bett schlafen darf, ist in erster Linie Geschmacksache. Wer aber einen Hund "gebraucht" übernimmt, sollte dies tunlichst zumindest in den ersten Monaten unterlassen. Das Bett (wie auch die Couch und noch einige weitere Dinge) sind Privilegien, die dem Menschen vorbehalten bleiben müssen, solange dem Hund noch nicht klar ist, wie es im neuen Zuhause läuft. Es können sonst viele Probleme entstehen, die der neue Halter nicht erwartet, weil ein Mensch die Welt ja nicht aus Hundesicht betrachtet. Und bitte glauben Sie nicht, Ihren neuen Hund für die oftmals schlimme Vergangenheit entschädigen zu müssen! Hunde leben im hier und jetzt, und übermäßiges Verwöhntwerden finden Hunde einerseits zwar toll, aber es überfordert und verunsichert sie gleichzeitig, und das ist für einen Hund ein schlimmer Zustand! Hunde brauchen Regeln, um sich sicher im neuen Rudel zu fühlen und leben sich viel schneller ein, wenn sie keine unnötigen Entscheidungen treffen müssen. Wenn über die Zeit die Beziehung zwischen Mensch und Hund gewachsen ist und man voneinander weiß, was zu erwarten ist, führt dies automatisch dazu, daß der Mensch seinem Hang nachgeht, den Hund zu verwöhnen ;)

"In gute Hände abzugeben"

Was früher die Anzeigen in der Rubrik "Tiermarkt" in den lokalen Anzeigenblättchen waren, hat sich nun ins Internet verlagert. Wer Ebay- Kleinanzeigen nach abzugebenden Tieren durchsucht, dem wird alles angeboten. Bei den Anzeigen ist nicht immer erkennbar, ob es sich um Privatleute, diverse Tierschutzvereine oder geschickt getarnte Betrüger handelt. Dem Großteil der Käufer, die dort ihr Tier erwerben wollen, ist es wahrscheinlich auch egal, denn das Tier ist längst zur Ware geworden, was man kaufen kann wie ein Möbelstück (und wenn es nicht mehr genehm ist, auch ebenso entsorgt wird). Auch das Label "Tierschutz" bietet längst keine Sicherheit mehr und schützt nicht immer vor unseriösen Praktiken. Es ist reine Glückssache, ob sich das betroffene Tier in einem passenden und guten Zuhause wiederfindet und deshalb nicht zum Wanderpokal wird! Vorsichtig sollten auch die sein, die ihr Tier lieber privat inserieren, "damit es nicht ins Tierheim muß". Was grundsätzlich gut gemeint ist, kann für das Tier in einem Drama enden, wenn es blauäugig weitergegeben wird!. Ganz gruselig wird es, wenn Tiere zu verschenken sind. Ist auch das nur Naivität oder reines Kalkül im Sinne von "Hauptsache, es ist weg"? Wir wünschen jedem Tier ein passendes und zuverlässiges Zuhause, aber der Weg über Internetinserate öffnet Tor und Tür für ganz viel Tierleid!!

Verletztes Tier gefunden: Das sollten Sie beachten

Es passiert immer wieder. Plötzlich und völlig unerwartet finden Sie ein schwer verletztes Tier . Was Sie in diesem Fall beachten sollten lesen Sie hier... (Mit freundlicher Genehmigung von Tasso www.tasso.net)

Unser Spendenkonto:

Tierschutzverein Olpe e.V

Sparkasse Olpe

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