Tierschutzverein f. d. Kreis Olpe e.V

Nikolaustag - bald ist es wieder soweit
Am 2.12.2018 von 11.00 bis 17.00 laden wir Sie herzlich zu unserem Nikolaustag am Tierheim ein. Ein festlich geschmücktes Tierheim erwartet alle Tierfreunde. Wir hoffen, viele unserer ehemaligen Schützlinge und deren neuen Besitzer begrüßen zu dürfen, und die Geschichten des neuen Zusammenlebens zu hören.
Wie in jedem Jahr dürfen Sie an diesem Tag, den zum Wohle unserer Tiere, selbstgebackenen leckeren Kuchen bei einer guten Tasse Kaffee geniessen. Unsere Jugendgruppe bietet diverse Geschenkartikel zum Kauf an. Für den herzhaften Geschmack sind unser Herren im Imbiss zuständig. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Vielleicht erzählen Sie es Ihren Freunden und Bekannten, noch besser, Sie bringen sie gleich mit. Auf einen schönen Tag, zum Wohle unserer Tiere, freut sich
Ihr Tierheimteam
IHRE HILFE ZÄHLT!!!
Es ist banal, aber guter Tierschutz kostet Geld. Jeder, der unsere Arbeit kennt, weiß, wie sehr wir um das Wohl unserer Tierschutztiere bemüht sind. Die Gesundheit unserer Tiere und eine faire Vermittlung stehen für uns an höchster Stelle! Die Gesunderhaltung der Tierheimtiere kostet jedoch sehr viel Geld, und gerade in den letzten Monaten hatten wir extrem viele Patienten, die tierärztlich betreut werden mußten. Ein finanzieller Zugewinn ist mit verantwortungsbewußter Tierschutzarbeit daher niemals zu schaffen! Wir können den Tieren daher nur helfen, wenn Sie uns helfen! Es fällt uns nicht leicht, an dieser Stelle um Spenden zu bitten, aber wir brauchen dringend finanzielle Unterstützung!!! Ohne Ihre Hilfe können wir derzeit das Niveau unserer Arbeit nicht mehr aufrecht erhalten und es ist absehbar, wann uns komplett die Luft ausgeht. Können wir auf Sie zählen???

Gebt Tierheimtieren eine 2. Chance

Im Kontakt mit unseren Besuchern erfahren wir einiges über deren Erfahrungen bei der Suche nach einem für sie passenden Tier. Es wäre heutzutage ein leichtes, sich einen Hund aus dem Internet zu kaufen. Man bräuchte keine persönlichen Fragen beantworten und schon gar nicht einen Tierschutzvertrag unterschreiben. Wer aber stattdessen in ein Tierheim geht, tut dies aus Überzeugung und in der Absicht, etwas Gutes zu tun. So zumindest erleben wir unsere Besucher und freuen uns darüber, daß sie zu uns kommen, sich beraten lassen und hoffentlich das für sie passende Tier finden. Umso unverständlicher ist es uns, dass es scheinbar keine Ausnahmeerscheinung mehr ist, wenn Interessenten von manchen Tierheimen oder Tierschutzorganisationen völlig willkürlich und unfair behandelt werden. Sei es, dass der Besucher von vorneherein dumm stehen gelassen oder gleich ganz abgekanzelt wird. Oder das ein vereinbarter Besuchstermin lapidar erst dann abgesagt wird, wenn die Besucher bereits von weit her angereist sind. Häufig passiert es wohl auch, dass ein Tier, für den sich ein Interessent entschieden hat, dann plötzlich an andere Leute vermittelt wurde. Wir verstehen unsere Mitstreiter (?) im Tierschutz da nicht!! Ja, die Arbeit im Tierschutz und damit der Umgang mit Menschen ist anstrengend und oft genug unerquicklich und frustrierend. Und es ist allzu menschlich, auch mal einen schlechten Tag zu haben. Wenn das aber dazu führt, die Besucher nur noch zu vergraulen, schadet es dem Ansehen des Tierschutzes und vor allem der Vermittlung der Tiere. Jedes Tier im Tierschutz sehnt sich nach einem neuen Zuhause, und keine Chance darauf darf einfach vertan werden. Deshalb unsere Bitte an alle, die bereits einmal schlechte Erfahrung im Tierschutz gemacht haben: versuchen Sie es in einem anderen Tierheim erneut, vielleicht wartet genau dort Ihr Tier schon lange auf Sie!

Tier vermisst?
Wer sein Haustier vermisst, sollte immer dran denken, auch im Tierheim Bescheid zu geben. Wir haben regelmässig unglückliche Besitzer am Telefon, die ihr Tier als vermisst melden. Neben der Beschreibung des Tieres und anderen wichtigen Angaben haben wir auch ein offenes Ohr für die Sorgen, die sich der Halter verständlicherweise macht und geben gerne Ratschläge, um das Tier wieder zu finden. Ein umherirrender Hund ist meistens wieder schnell zu Hause, nicht zuletzt deswegen, weil die meisten von ihnen gechipt und registriert sind. Bei den Katzen und erst recht bei den Kleintieren ist die Situation schwieriger, weil sie viel mehr Gefahren ausgesetzt sind. Umso mehr freuen wir uns, wenn wir die Nachricht bekommen, dass das Tier wieder zu Hause ist! Leider aber geben uns nur die wenigsten Besitzer Bescheid darüber, und so haben wir eine ziemlich lange Liste vermisster Tiere. Denken Sie doch bitte im Fall der Fälle daran, auch bei uns Entwarnung zu geben!

Gut zu wissen

Heutzutage ist es kein seltenes Bild mehr, wenn man auf Hunde trifft, die beim Gassigang einen Maulkorb tragen. Bei den Maulkörben gibt es unterschiedliche Anfertigungen, und natürlich wünscht sich der Hundehalter für seinen Vierbeiner ein möglichst angenehm zu tragendes Modell. Das scheint aus menschlicher Sicht ein Maulkorb aus weichem Material zu sein, und wenn das Modell (bzw. der Hund, der es trägt) dann auch irgendwie nicht so „gefährlich“ aussieht, sind die Bedürfnisse des Menschen erfüllt. Darum sieht man immer öfter Hunde mit schwarzen Nylonmaulkörben, mit denen das Maul des Hundes regelrecht zugeschnürt wird. Der Hund kann dann sein Maul nicht mehr öffnen und er kann nicht trinken. Vor allem aber kann er nicht hecheln, und daß kann nicht nur jetzt im Hochsommer lebensgefährlich für den Hund werden!!! Übrigens kann der Vierbeiner wegen des Nylonstoffs im Gesicht auch keine Mimik zeigen und somit ist der Kontakt zur Umwelt und vor allem zu Artgenossen von vorneherein gestört. Ein Nylonmaulkorb ist nur geeignet für kurze Momente wie beim Tierarzt, aber niemals für den alltäglichen Gebrauch!!!

Ihre Hilfe wird gebraucht

Frühsommer ist Katzenkinderzeit, vor allem im Tierschutz. Wie jedes Jahr gelangen nun etliche Kitten ins Tierheim, die betreut und vermittelt werden wollen. Vor allem der Nachwuchs von verwilderten Katzenmüttern stellt uns immer wieder vor Probleme. Werden Katzen nämlich außerhalb der menschlichen Fürsorge geboren, fehlt ihnen die Prägung auf den Menschen als Sozialpartner. Sie empfinden den Zweibeiner dann als Bedrohung und reagieren mit Angst. Damit wildgeborene Katzenkinder eine Vermittlungschance haben und sich nicht zu scheuen Katzen entwickeln, brauchen sie außerordentlich viel menschliche Betreuung. Aber genau das können wir im Tierheim nicht leisten, uns fehlt dafür schlichtweg die Zeit! Wir brauchen darum Menschen, die uns unterstützen! Wer hat Freude daran, sich mit den kleinen Wesen zu beschäftigen oder sie sogar zur Pflege zu sich zu nehmen, damit sie die Chance auf ein gutes Zuhause haben?

Wichtige Info
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Unterstützung für Dauerpflegestellen gesucht...

Einige Hunde aus dem Tierschutzverein Olpe haben es in ihrem bisherigen Leben nicht gut gehabt. Sie behalten entweder durch Unfälle, Mangelernährung oder Misshandlungen, vermutlich für den Rest ihres Lebens, dauerhafte, gesundheitliche Einschränkungen.

Eine, die es besonders hart getroffen hat, ist Ushy.

Die auffallend liebevolle 3-jährige Mischlingshündin aus Bulgarien, wurde im Alter von 15 bis 20 Tagen in einem Karton an der Straße ausgesetzt, wo Tierschützer sie fanden und retten konnten.

Ushy kam im Juli 2017 nach Deutschland. Sie wurde beim Tierarzt vorgestellt und aufgrund ihrer Lahmheit vorne links mit folgenden Ergebnissen geröngt:

Fast überall Spondylarthrosen im Bereich LWS-BWS, an beiden Ellenbogen Arthrose, hochgradige Dysplasie Hüftgelenk links, geringgradig vermehrte Sklerosierung der Bizepssehnenscheide im Schultergelenk. All diese Erkrankungen wurden vermutlich hervorgerufen durch ihre Mangelernährung mit Brot in den ersten Lebensmonaten. Die Tierschützer in Bulgarien tun was sie können, aber es fehlt einfach an Futtermitteln, insbesondere Welpenaufzuchtfutter.

Aufgrund dieser traurigen Diagnose war es nicht möglich, Ushy zu vermitteln. Auch die Aussichten auf eine Pflegestelle waren eher gering. Aber das liebe Mädchen hatte Glück. Sie fand ein neues Zuhause, wo sie von der ganzen Familie mehr als liebevoll umsorgt wird. Und auch der Kontakt zwischen Ushys Retterin Julia aus Bulgarien und der Pflegefamilie wird regelmäßig gepflegt und aufrecht erhalten. Die bulgarische Tierschützerin hat sich schon um viele Hunde gekümmert, aber Ushy hat sie ganz besonders ins Herz geschlossen. Sie ist sehr glücklich, dass es Ushy jetzt endlich gut angetroffen hat. Dabei werden von beiden Seiten auch immer wieder schöne Bilder ausgetauscht.

Ushy benötigt dauerhaft Schmerz- und Knorpelaufbaumedikamente und fährt ein- bis zweimal, je nach Zustand, zur Physiotherapie in die Nähe von Cobbenrode, wo sie auch ins Unterwasserlaufband geht, um die Muskulatur aufzubauen, ohne dass sie dabei Körpergewicht mittragen muss. Dies bedeutet für ihr Pflegefrauchen einen hohen zeitlichen Einsatz, der sich aber mehr als lohnt.

Ushy zeigt sich unendlich dankbar, sie genießt die liebevolle Zuwendung und Pflege in vollen Zügen und gibt sooo viel zurück.

Sanftmut auf vier Pfoten... sie hat einen Namen ... Ushy.

Eine gute und eine schlechte Nachricht



Viele Menschen haben Anteil genommen an dem Schicksal der 3 Welpen, die am 7.Januar todkrank als Findlinge ins Tierheim kamen. Die gute Nachricht ist, dass Speedy, Paula und Lotte gesund geworden sind und sich trotz der durchgestandenen Krankheiten prächtig entwickelt haben. Und nicht nur körperlich haben sie sich bestens erholt, sondern die drei sind dank ehrenamtlicher Unterstützung in der Betreuung zu aufgeschlossenen, menschenfreundlichen und lebensfrohen kleinen Persönlichkeiten geworden. Es ist eine Freude, die Welpen nun in bester körperlicher und seelischer Verfassung zu sehen! Nach einem so schlimmen Start ins Leben haben sie es nämlich geschafft: ihnen steht jetzt ein aufregendes neues Leben bevor, denn Speedy, Paula und Lotte haben alle ein neues Zuhause gefunden!

Und die schlechte Nachricht? Das ist die Tatsache, dass trotz des Happy Ends für „unsere“ 3 Welpen noch unendlich viele kleine Hunde unter schlimmsten Verhältnissen geboren werden und in eine ungewisse Zukunft sehen. Und zwar solange, wie es Käufer für die Hunde geben wird und sich das Geschäft mit der Ware „Hund“ für die Händler lohnt.

Für viele Tierfreunde ist es selbstverständlich geworden, Dinge für die Tierhaltung, die selber nicht mehr benötigt werden, dem Tierschutz zu schenken, anstatt die Dinge anderweitig zu entsorgen. Aufgrund dessen hat unser Tierheim in den letzten Jahren viele sehr nützliche Dinge bekommen, es mangelt seitdem z.B. nicht mehr an warmen Decken für Hunde und Kratzbäume für die Katzen. Wir sind sehr dankbar dafür, weil in einem Tierheim naturgemäß ein hoher Verschleiß besteht und wir dadurch immer bestens versorgt sind. Decken und Zubehör, wovon wir selber genug hatten, wurde stets an andere Tierschutzvereine weitergegeben. Vor allem unsere Kontakte in Ungarn, Bulgarien oder Rumänien haben davon profitieren können, weil es in diesen Ländern im Tierschutz tatsächlich an allem mangelt. Leider haben wir in unserem Tierheim aber nun ein logistisches Problem bekommen. Da wir mittlerweile fast täglich große Mengen an Sachspenden bekommen, sind wir derzeit bestens ausgestattet und lagern bereits große Mengen ein. Wer aber unser Tierheim kennt, der weiß, daß unsere Lagerungsmöglichkeiten sehr begrenzt sind. Wir haben schlicht keinen Platz mehr! Es kommt noch erschwerend hinzu, daß die Weitergabe der Sachspenden an andere Vereine kaum mehr möglich ist. Unsere Partner in Osteuropa benötigen immer vordringlicher Futter, sodaß die Fahrzeuge nach Osteuropa in der Regel bis unters Dach damit beladen werden. Nur wenn noch Platz übrig sein sollte, werden Decken und Zubehör zugeladen. Bei einer Extra- Fahrt, um Sachspenden nach Bulgarien oder Rumänien zu transportieren, wären die Kosten höher, als wenn diese Dinge in den dortigen Ländern gekauft würden…

Deshalb unsere Bitte an Sie: kontaktieren Sie uns im Vorfeld, wenn Sie etwas abzugeben haben und seien Sie bitte nicht gekränkt, wenn wir nicht mehr alles annehmen können! Vielleicht finden Sie übers Internet einen anderen Verein, der gerade diese Sachen gut gebrauchen kann!

Hund im Bett

Ob ein Hund mit im Bett schlafen darf, ist in erster Linie Geschmacksache. Wer aber einen Hund "gebraucht" übernimmt, sollte dies tunlichst zumindest in den ersten Monaten unterlassen. Das Bett (wie auch die Couch und noch einige weitere Dinge) sind Privilegien, die dem Menschen vorbehalten bleiben müssen, solange dem Hund noch nicht klar ist, wie es im neuen Zuhause läuft. Es können sonst viele Probleme entstehen, die der neue Halter nicht erwartet, weil ein Mensch die Welt ja nicht aus Hundesicht betrachtet. Und bitte glauben Sie nicht, Ihren neuen Hund für die oftmals schlimme Vergangenheit entschädigen zu müssen! Hunde leben im hier und jetzt, und übermäßiges Verwöhntwerden finden Hunde einerseits zwar toll, aber es überfordert und verunsichert sie gleichzeitig, und das ist für einen Hund ein schlimmer Zustand! Hunde brauchen Regeln, um sich sicher im neuen Rudel zu fühlen und leben sich viel schneller ein, wenn sie keine unnötigen Entscheidungen treffen müssen. Wenn über die Zeit die Beziehung zwischen Mensch und Hund gewachsen ist und man voneinander weiß, was zu erwarten ist, führt dies automatisch dazu, daß der Mensch seinem Hang nachgeht, den Hund zu verwöhnen ;)

"In gute Hände abzugeben"

Was früher die Anzeigen in der Rubrik "Tiermarkt" in den lokalen Anzeigenblättchen waren, hat sich nun ins Internet verlagert. Wer Ebay- Kleinanzeigen nach abzugebenden Tieren durchsucht, dem wird alles angeboten. Bei den Anzeigen ist nicht immer erkennbar, ob es sich um Privatleute, diverse Tierschutzvereine oder geschickt getarnte Betrüger handelt. Dem Großteil der Käufer, die dort ihr Tier erwerben wollen, ist es wahrscheinlich auch egal, denn das Tier ist längst zur Ware geworden, was man kaufen kann wie ein Möbelstück (und wenn es nicht mehr genehm ist, auch ebenso entsorgt wird). Auch das Label "Tierschutz" bietet längst keine Sicherheit mehr und schützt nicht immer vor unseriösen Praktiken. Es ist reine Glückssache, ob sich das betroffene Tier in einem passenden und guten Zuhause wiederfindet und deshalb nicht zum Wanderpokal wird! Vorsichtig sollten auch die sein, die ihr Tier lieber privat inserieren, "damit es nicht ins Tierheim muß". Was grundsätzlich gut gemeint ist, kann für das Tier in einem Drama enden, wenn es blauäugig weitergegeben wird!. Ganz gruselig wird es, wenn Tiere zu verschenken sind. Ist auch das nur Naivität oder reines Kalkül im Sinne von "Hauptsache, es ist weg"? Wir wünschen jedem Tier ein passendes und zuverlässiges Zuhause, aber der Weg über Internetinserate öffnet Tor und Tür für ganz viel Tierleid!!

Verletztes Tier gefunden: Das sollten Sie beachten

Es passiert immer wieder. Plötzlich und völlig unerwartet finden Sie ein schwer verletztes Tier . Was Sie in diesem Fall beachten sollten lesen Sie hier... (Mit freundlicher Genehmigung von Tasso www.tasso.net)

Unser Spendenkonto:

Tierschutzverein Olpe e.V

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