TIERHEIM GESCHLOSSEN - VERMITTLUNG GEHT WEITER

Das Tierheim ist wegen der aktuellen Corona-Krise für Besucher geschlossen. Weitere Informationen finden Sie hier.

In NRW gilt nun in bestimmten Situationen die Maskenpflicht. Sollten Sie im Tierheim einen Besuchstermin haben, möchten wir Sie herzlich bitten, auch bei uns eine Maske zu tragen!

Wir sind Mitglied im

Deutscher TierschutzbundDeutschen Tierschutzbund

Kampagne

Waffeln mit Herz

Notfallkontakte

Polizei: 110
Feuerwehr: 112
Veterinäramt: 02761 - 81744
Ordnungsamt Olpe: 02761 - 83-0

Was tun bei Notfall?

Die Telefonnummern des tierärtzlichen Notdienstes finden Sie beim Sauerlandkurier.

Das sollten Sie beachten

Verletztes Haustier gefunden

Immer wieder kommt es aufgrund verletzter Fundtiere, die nachts von Findern den Tierärzten zur Notfallversorgung gebracht werden, zu Diskussionen um Kosten für die Behandlung.
Grundsätzlich sind die Behörden für die Versorgung, Unterbringung und die notwendige tierärztliche Behandlung von Fundtieren zuständig. In der tagtäglichen Praxis für Tierärzte ergibt sich jedoch häufig das Problem, dass die Behörden eine Übernahme ablehnen, wenn nicht vor der medizinischen Versorgung eine Fundmeldung des Finders erfolgte. Tierärzte stehen dann vor der Wahl, den Finder für die Kosten heranzuziehen, der sich bei Auffinden des Halters diese Kosten dann von ihm erstatten lassen müsste, oder die Behandlung letztlich kostenlos vorzunehmen. Beides ist im Ergebnis keine gerechte Lösung.

Das Gesetz sieht vor, vor dem Gang zum Tierarzt die zuständige Behörde, also Ordnungsamt - oder nachts die Polizei - über den Fund zu informieren. Da man aber nie abschätzen kann, wie stark das Tier verletzt ist, empfiehlt es sich, unverzüglich den Tierarzt aufsuchen und eine andere Person zu bitten, gleichzeitig die notwendige Fundanzeige aufzugeben. Damit hat man die Brücke zwischen gesetzlicher Notwendigkeit und Hilfsmaßnahmen für das Tier geschlagen.

Mit freundlicher Genehmigung von Tasso e.V.

Wildtier gefunden

Hilfe kann auch Leid bedeuten!

Es passiert immer wieder, dass Menschen auf verletzte oder offenbar hilfsbedürftige Wildtiere treffen und sich dann an uns wenden. Daher haben wir hier ein paar Infos zusammen getragen, die in solchen Situationen weiterhelfen können:

Zunächst einmal ist es aus menschlicher Sicht ganz verständlich, einem Tier helfen zu wollen. In Fällen von Wildtieren wie Vögeln, Hasen, Füchsen etc. jedoch ist menschliche Hilfe nicht immer nötig. Wildtiere sind nicht an engen Kontakt zu Menschen gewöhnt oder gar daran eingesperrt zu sein. So a kann im schlimmsten Fall gutgemeinte menschliche Hilfe der Beginn eines langen Leidensweges des Tieres bedeuten. Deswegen ist es zunächst wichtig, die Lage richtig einzuschätzen.

Haben Sie den Verdacht, dass ein gefundenes Tier krank oder verletzt ist, sollten Sie das Tier zunächst aus sicherer Entfernung beobachten - es sei denn Sie erkennen, dass akute Gefahr im Verzug ist. Beobachten Sie dazu das Wildtier in angemessenem Abstand. Bleiben Sie nicht zu lange in unmittelbarer Nähe des Findlings. So laufen Sie Gefahr, die Elterntiere, die sich noch in der Nähe befinden könnten, zu verschrecken. Greifen Sie erst ein, wenn Sie ganz sicher sind, dass der Wildtier-Findling nicht versorgt wird oder ein Notfall vorliegt.

Dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) zufolge ist es generell verboten, Tiere der besonders geschützten Arten – dazu zählen beispielsweise Vögel, Igel oder Eichhörnchen - der Natur zu entnehmen. Informationen zum Schutzstatus finden Sie beim Wissenschaftlichen Informationssystem zum Internationalen Artenschutz unter www.wisia.de.

Insbesondere bei Jungvögeln ist es so, dass die Tiere, wenn sie am Boden sitzen, noch eine ganze Zeit von den Eltern weiter versorgt werden! Daher sollten Sie einen Nestling höchstens wieder zurück ins Nest setzen oder an einen geschützten Ort in unmittelbarer Umgebung.

In allen anderen Fällen ist die Polizei der erste Ansprechpartner! Diese hat die Adressen der zuständigen Jagdpächter. Verwundete Rehe, Füchse, Dachse etc. sollten Sie auf keinen Fall selbst mitnehmen oder zu einem Haustierarzt bringen. Ersteres kann als Wilderei ausgelegt werden, gleichzeitig kann von Wildtieren eine erhebliche Gefahr ausgehen. Bei letzterem ist es so, dass Haustierärzte nicht unbedingt weiter helfen können. In den allermeisten Fällen unterliegen die gefundenen Tiere dem Jagdrecht, daher sollten Sie, auch wenn es sich nicht um einen Wildunfall handelt, die Polizei informieren.

Darüber hinaus gibt es spezielle Auffangstationen für Wildtiere, welche für die Pflege und spätere Auswilderung zuständig sind. Dort haben die Tiere die besten Überlebenschancen! Egal welches Wildtier Sie gefunden haben, dort sollten Sie sich dort Rat holen. Eine Übersicht über solche Auffangstationen finden Sie beim Naturschutzbund ( www.nabu.de ).

Weitere Informationen finden Sie außerdem unter www.tierschutzbund.de beim Deutschen Tierschutzbund.

Hilfe für Fledermäuse:

Bundesweite Fledermaushotline:  030 - 28 49 84 - 50 00
(Mo-Fr von 10 bis 16 Uhr, in den Sommermonaten Juni bis August zusätzlich auch von 19 bis 21 Uhr)
www.fledermausschutz.de

 

Hilfe für Igel:

Igel-Hotline Tel. 0180 - 55 55 - 95 51
www.pro-igel.de

 

Danke für die Hilfe !

Wunschliste des Tierheim Olpe

So erreichen Sie uns

Tierheim Olpe e.V.
Brackenweg 3
57462 Olpe
02761 - 4600
02761 825361

Tierheim: info@tierheim-olpe.de

Spendenkonto

Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden
IBAN: DE96 4625 0049 0000 0045 64
BIC: WELADED1OPE

Volksbank Olpe
IBAN: DE62 4626 1822 0114 4444 00
BIC: GENODEM1WDD

Öffnungszeiten

Montag & Dienstag geschlossen
Mittwoch von 14.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr

Jeden 2. Sonntag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr
(keine Beratung / Vermittlung).